Die Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) begrüßt die Auflösung der Servicegesellschaft und die Rückführung der Beschäftigten ins Klinikum Solingen. Damit endet eine Ära der Unsicherheit und des damit verbundenen Imageverlustes.
Die BfS hatte bereits vor der Einführung der Servicegesellschaft eindeutig Position bezogen und gegen das Projekt gestimmt. Die jetzige Auflösung bestätigt die BfS in ihrer damaligen Einschätzung.
„Die Entscheidung, die Servicegesellschaft aufzulösen, ist überfällig und richtig. Die Beschäftigten endlich wieder ins Klinikum Solingen zu überführen, stellt eine Wiederherstellung der Würde am Arbeitsplatz dar. Nicht zuletzt werden die Menschen am unteren Rand der Lohngruppen nicht länger geschröpft – das ist ein wichtiger Schritt in Richtung sozialer Gerechtigkeit.“, so Martin Bender.
„Wir haben seinerzeit genau vor diesem Szenario gewarnt: den Imageverlust für das Klinikum, die Unsicherheit für die Beschäftigten und die Bevorzugung kurzfristiger Einsparungen auf Kosten der sozialen Verantwortung. Wenn CDU und SPD damals mit uns gestimmt hätten, hätten wir all diesen Schaden vermeiden können.“, ergänzt Patrick Hinck.